Gefahren lauern häufig dort, wo man sie nicht erwartet…

Jugendschutz ist ein wichtiges und ernst zunehmendes Thema. Vor allem im Internet lauern Gefahren, die Kinder und Jugendliche häufig nicht richtig einschätzen können. Häufig geht man davon aus, dass Kinder lediglich Spiele spielen, Hausaufgaben recherchieren oder mit Freunden chatten, doch die Realität sieht leider anders aus.

Die Gefahren im Internet

Häufig geben sich fremde Menschen als jugendliche Freunde aus, um Kinder und Jugendliche zu ködern und im realen Leben zu treffen. Jugendschutz sollte vor allem in solchen Fällen greifen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Kinder und Jugendliche nur auf Plattformen chatten, auf denen sich auch Freunde aufhalten, die sie aus dem richtigen Leben kennen. Häufig gibt es auch Internetseiten, die für Kinder und Jugendliche Gefahren bergen. Vor allem pornografische Inhalte sind häufig für jedermann, also auch für jedes Kind, zugänglich. Hier wäre es wichtig, den Jugendschutz ein wenig anzukurbeln und Kinder zu schützen. Meistens kann man als Elternteil aber die Interneteinstellungen am heimischen Rechner so einstellen, dass es Kindern gar nicht möglich ist, pornografische Plattformen zu besuchen. So betreibt man auch eine Art Jugendschutz im eigenen Reich.

Verbesserung der Verhältnisse durch den Jugendschutz

Auch viele Seiten, die mit Wissen und Datenbanken werben, bringen versteckte Kosten mit sich. Häufig drückt man lediglich eine Taste und schon hat man ein Abonnement abgeschlossen, welches monatelange Kosten verursacht. Der Jugendschutz im Internet ist wichtig. 1997 haben sich bundesweit alle Jugendminister zusammengetan, um die Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Internet zu verschärfen. Das Problem hierbei ist, dass jeder Mensch das Grundrecht der freien Meinungs – und Informationsfreiheit genießt und somit jede Internetseite besuchen darf, die er möchte. Der Rechner kann schließlich nicht ahnen, ob ein Erwachsener, ein Kind oder ein Jugendlicher vor dem Bildschirm sitzt. Hier wären die Anbieter der verschiedenen Webseiten gefordert, um den Jugendschutz im Internet zu erhöhen. Sie könnten einstellen, wer die Seiten besuchen darf oder Warnungen senden, wenn Seiten nicht jugendfrei sind. Heutzutage erfordern häufig auch Hausaufgaben die Recherche im Internet, es ist also völlig sinnlos, dieses Medium konsequent zu verbieten. Es bringt auch nichts auf Gesetze zu pochen, die den Jugendschutz erhöhen sollen. Ein großer Schritt zur Verbesserung der Verhältnisse wäre eindeutig mehr Rücksichtnahme in der Gesellschaft. Wenn jeder User sich Gedanken macht, bevor er seine Angebote in Netz stellt, wären einige Gefahrenquellen sicher minimiert. Vor allem Bilder, Fotos und Videos erfreuen sich bei der jungen Generation großer Beliebtheit. Wenn man diese allerdings gar nicht erst öffentlich macht, kann sie auch kein Kind anschauen.

Fiktive Rollen in der Realität

Kinder und Jugendliche nehmen sich Videofiguren oder Spielhelden oft zum Vorbild und versuchen diese fiktiven Rollen in der Realität nach zu ahmen. Natürlich funktioniert dieses Denken nicht, aber manchmal kommt die Erkenntnis schlicht zu spät. Um den Jugendschutz zu fördern, könnten vor allem Onlinespiele strengere Altersprüfungen absolvieren. Jugendschutz geht jeden etwas an, deswegen gibt es mittlerweile sogenannte Altersprüfsysteme, die nur geschlossenen Benutzergruppen (ab einem bestimmten Alter) Zugang zu speziellen Seiten verschaffen. Leider ist dieses System noch nicht ganz ausgereift und greift nicht auf besonders vielen Internetangeboten ein. Vor allem Gewalt, Pornografie und rechtsextreme Gruppierungen sollten durch den Jugendschutz für Kinder und Jugendliche auf ganzer Linie gesperrt werden.

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